Klimafrühstück

Klimaschutz profitiert von nachhaltiger Ernährung

Was hat unser Essen mit Klimaschutz zu tun? Eine ganze Menge… Über unseren Einfluss als Verbraucher haben wir schon beim letzten Klimafrühstück im November 2023 geredet. Mehr pflanzliche Lebensmittel essen, Lebensmittel wertschätzen, Bio-Produkte kaufen – und damit CO2-Emissionen reduzieren, die in hohem Maße in industriell verarbeiteten und tierischen Produkten stecken.

Damals hatten wir Craig Chibanda (auf dem Foto oben: hinten, stehend) vom Thünen-Institut, Braunschweig, zu Gast mit einem Beitrag zu Konsumverhalten und Lebensmittelverschwendung. Seine Daten zu der Menge von weltweit verschwendeten Nahrungsmitteln riefen eine rege Diskussion hervor.

Von Mitgliedern der Klimaschutzgruppe sowie einigen Gästen war ein beeindruckendes Buffet aus überwiegend pflanzlichen und regionalen natürlichen Lebensmitteln zusammengestellt worden. Regionale Frühstückseier wurden freundlicherweise von Mark Rühmkorf von Ummelei gespendet. Wir hatten bei dem Buffet wie schon beim Klimafrühstück 2022 vorwiegend auf frisches saisonales Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte gesetzt, die mit wenig Aufwand abwechslungsreich zubereitet worden waren. So konnten wir beim Klimaschutz als auch bei unserer Gesundheit punkten. Stark verarbeitete Lebensmittel sollten ausgeklammert werden. Sie enthalten künstliche Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Süßungsmittel und haben durch die Verarbeitung wichtige Nährstoffe verloren.

Trotzdem gab es am Buffet weder Langeweile noch Ladenhüter. In der anschließenden Umfrage zu den Rezepten attestierten unsere Gäste fast allen Speisen ein „Spitze“ und die gute Laune war allen anzusehen.

Sonja Hahn, Klimaschutzgruppe Algermissen

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